Person Andi Möller

Guude Eintracht Fans,

die Person von Andreas Möller und die Art und Weise, wie der Eintracht Vorstand Fredi Bobic seine Entscheidung bezüglich Möller kommentierte, bewegt die Gemüter am Main. Wir haben dazu eine sehr klare Meinung bezogen. Kurz: Möller möchte bei der Eintracht keinen Job erhalten, und der Kommentar von Fredi Bobic ist alles andere als comme il fault.

Wir sind Mitglied im Fanclubverband, und daher möchten wir auch auch die Stellungnahme der Verbandsleitung den Fans zur Verfügung stellen.

 

Micha Hohndorf, Meli Rothländer, Bedupresi Andreas, Beduine Anna. Photo: ©Birtukan Aman Hussien

 

Hallo EFCler,

Wir haben uns bisher nicht öffentlich dazu geäußert, es wird aber höchste Zeit, dass wir dazu etwas sagen. Es entsteht ja der Eindruck, so wird er auch durch die Medien erzeugt, dass allein die “bösen” Ultras hier quertreiben würden, ansonsten ja alles prima ist. Das ist es nicht.

Die Personalie Möller macht uns fassungslos. Uns macht auch fassungslos, mit welcher Bedingungslosigkeit diese Personalie durchgedrückt wird.

Andreas Möller ist ja nicht ein verdienter Spieler, der das Zeug dazu hat, ein Nachwuchsleistungszentrum erfolgreich zu entwickeln.

Denen, die damals in Rostock dabei waren oder diese Saison verfolgt haben, muss man ja gar nichts erklären. Möller hat die letzten Spiele eine absolute Nichtleistung erbracht, er war ja mit Juventus beschäftigt, drei Tage vor dem Rostock-Spiel verhandelt er lieber mit Juventus, war dann in Rostock mit Abstand der schlechteste Mann auf dem Platz und zieht dann grußlos ab.

Das war höchstwahrscheinlich die einzige, letzte Chance, Deutscher Meister in der Bundesliga zu werden. Andreas Möller war es egal, er hatte andere Dinge im Kopf.

Nicht umsonst sagte Uli Stein, “Wir sind die einzige Mannschaft, die durch einen Abgang stärker geworden ist”. Uli Stein ist eine Vereinslegende, Andreas Möller ist es nicht.

1987 war er sich zu fein, neben Detari zu spielen, da ist er lieber während der Saison weg. Pokalsieger wurden wir ohne ihn.

Beim dritten Mal kam er gönnerhaft daher, der Eintracht “zu helfen”, war sich dann aber zu fein, auf der Bank Platz zu nehmen, und ist wieder mitten in der Saison ab. Wir sind dann abgestiegen, haben aber die gefeiert, die dageblieben sind.

Dreimal war dieser Typ bei uns, dreimal gab es gewaltigen Ärger, erreicht wurde mit ihm nichts.

Und jetzt kommen wir zu dem, was Andreas Möller hier machen soll: Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Das ist eine Führungsaufgabe. Dort trägt man Verantwortung. Da geht es um weitsichtige, strategische Planung, es geht fortlaufend um Entscheidungen mit Tragweite im Tagesgeschäft, hier geht es darum Menschen zu führen und zu motivieren, hier geht es darum, mit den Mitteln, die einem zu Verfügung stehen, weise zu haushalten und den größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Und jetzt stellen wir uns Andreas Möller dazu vor. Passt das?

Die einzige Erklärung, die man für seine Bestellung haben kann, ist, dass er als Welt- und Europameister Strahlkraft erzeugen soll. Die eigentliche Arbeit werden dann wohl andere machen müssen. Bei jemanden, der nur repräsentiert, stellen wir uns aber mehr vor als nur eine wandernde Titelsammlung, er soll eine Vorbildfunktion erfüllen. Er soll auch die Werte verkörpern und dem Nachwuchs vorleben, die wir mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gesetzt sehen wollen: Aufrichtigkeit, Gradlinigkeit, Loyalität, Teamgeist, Identifikation. Und da ist er doch eher ein Mensch aus unserer chaotischen Vergangenheit, die wir hinter uns lassen wollen.

Nun gut, zusammenfassend kann man sagen, wir sind gegen Möller. Damit wären wir ja automatisch gegen Bobic. Das haben wir nicht gesagt, Herr Bobic sagt das: “Wer gegen Andi Möller ist, ist auch gegen mich”. Na denn. Was soll man dazu sagen?

Alle hier, jeder, wirklich jeder sollte sich bewusst sein: Niemand ist größer als Eintracht Frankfurt. Ohne die Fans, die auch in schlechten Zeiten bedingungslos hinter ihrem Verein über Jahre hinweg standen, ohne die es die Eintracht gar nicht mehr geben würde, wäre das hier alles nichts, da hätte es nichts zum Entwickeln gegeben. Bei aller Anerkennung und auch Dankbarkeit für das bisher sportlich geleistete, alle arbeiten hier zuerst für Eintracht Frankfurt, dann für sich selbst. Wir Fans sind noch da, wenn die bezahlten Spieler und Funktionäre weitergezogen sind, “den nächsten Schritt machen”, “neue Herausforderungen annehmen”.

Am Ende des Tages sind es wir, die übrig bleiben.

Viele Grüße
Eintracht Frankfurt Fanclubverband e.V.

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